Uber übernimmt Lieferdienst Postmates für 2,65 Milliarden Dollar
Quelle: Uber

Uber übernimmt Lieferdienst Postmates für 2,65 Milliarden Dollar

Uber hat bestätigt, den Essenslieferanten Postmates in einem All-Stock Deal im Wert von 2,65 Milliarden Dollar zu kaufen. Gerüchte über den Zukauf waren schon länger im Umlauf.
7. Juli 2020

     

Uber kauft das Start-up für Nahrungsmittellieferungen Postmates für 2,6-Milliarden-Dollar (ca. 2,5 Mrd. Franken), so "Bloomberg" (Paywall). Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, teilten "Bloomberg" bereits vor einigen Tagen mit, dass der All-Stock Deal demnächst angekündigt werden würde. Es wird erwartet, dass Uber Postmates mit seiner eigenen Lebensmittel-Lieferungs-App Uber Eats fusionieren wird.

Pierre-Dimitri Gore-Coty, der Vizepräsident von Uber Eats, soll das kombinierte Zustellgeschäft leiten, so "Bloomberg". Postmates wurde 2011 von Bastian Lehmann, Sam Street und Sean Plaice gegründet und ist laut "Bloomberg" auf 600'000 Händler angewachsen.


Laut früheren Berichten machte Uber Anfang des Jahres ein Angebot für den Kauf von Grubhub, einem anderen On-Demand-Lieferdienst, aber nachdem dieses Geschäft scheiterte, wandte Uber sich an Postmates. "Bloomberg" schreibt, dass Uber und Postmates bereits seit etwa vier Jahren immer wieder miteinander gesprochen hätten, aber die Verhandlungen sich vor etwa einer Woche intensiviert hätten. Nachdem die Verhandlungen mit Uber ins Stocken geraten waren, wurde Grubhub schliesslich von Just Eat Takeway in einem Deal im Wert von 7,3 Milliarden Dollar übernommen. (swe)


Weitere Artikel zum Thema

Telekom wird Mehrheitsaktionär bei T-Mobile

23. Juni 2020 - Die Deutsche Telekom sichert sich einen Deal mit Softbank, der dem deutschen Konzern die Möglichkeit gibt, 198 Millionen T-Mobile-Aktien zu kaufen. Damit wäre das deutsche Unternehmen neu Mehrheitsaktionär bei T-Mobile.

Softbank kauft Uber-Aktien zu Spottpreis

3. Januar 2018 - Rund 17 Prozent der Aktien von Uber wandern Anfang des Jahres zum Tech-Giganten Softbank aus Japan – zu einem Preis, der weit unter dem zuletzt genannten Firmenwert liegt.

Softbank will Krise von Uber für Aktienkauf nutzen

28. November 2017 - Der japanische Telekommunikationskonzern Softbank will sich beim Fahrdienstvermittler Uber einkaufen. Aufgrund der Krise, in der Uber seit mehreren Monaten steckt, bewertet Softbank das Unternehmen jedoch tiefer als bisher.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER