Globale IT-Ausgaben sollen 2019 3,8 Billionen Dollar erreichen

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(Quelle: Microsoft)
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29. Januar 2019 - Die weltweiten IT-Ausgaben werden für 2019 auf 3,76 Billionen US-Dollar geschätzt, was einem Anstieg von 3,2 Prozent gegenüber 2018 entspricht, so die neueste Prognose von Gartner.
Die weltweiten IT-Ausgaben werden für das laufende Jahr 2019 auf 3,76 Billionen US-Dollar geschätzt. Es handelt sich dabei um einen Anstieg von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die neueste Prognose der Marktanalysten von Gartner.

"Trotz der Unsicherheit, die durch Rezessionsgerüchte, Brexit- und Handelskriege und Zölle angeheizt wird, ist das wahrscheinliche Szenario für IT-Ausgaben im Jahr 2019 Wachstum", so John-David Lovelock, Research Vice President bei Gartner. "Welche Segmente das Wachstum in Zukunft vorantreiben werden, wird sich aber dynamisch verändern. Die Ausgaben bewegen sich von gesättigten Segmenten wie Mobiltelefonen, PCs und der Infrastruktur von Rechenzentren vor Ort hin zu Cloud-Diensten und Internet of Things (IoT)-Geräten."

Mit der Umstellung auf die Cloud, einem wichtigen Treiber der IT-Ausgaben, wird Unternehmenssoftware weiterhin ein starkes Wachstum aufweisen, wobei die weltweiten Softwareausgaben 2019 voraussichtlich um 8,5 Prozent steigen werden. Im Jahr 2020 sollen die Softwareausgaben um weitere 8,2 Prozent auf 466 Milliarden US-Dollar wachsen. Es wird erwartet, dass Unternehmen 2019 die Ausgaben für Unternehmensanwendungssoftware erhöhen werden, wobei ein Grossteil des Budgets auf Software as a Service (SaaS) umgestellt wird.

Trotz einer Verlangsamung des Mobilfunkmarktes wird für 2019 ein Wachstum des Gerätebereichs von 1,6 Prozent erwartet. Die grössten und am stärksten gesättigten Smartphone-Märkte wie China, die Vereinigten Staaten und Westeuropa werden von Austauschzyklen getrieben. Weil Samsung vor Herausforderungen steht, gut differenzierte Premium-Smartphones auf den Markt zu bringen, und aufgrund von Apples hohen Preis-Leistungs-Vorteilen für seine Flaggschiff-Smartphones, behielten die Verbraucher ihre aktuellen Telefone vermehrt und trieben so den Mobilfunkmarkt 2018 um 1,2 Prozent zurück. (swe)

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