Die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft 2017

Die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft 2017

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2017/12 – Seite 1
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2. Dezember 2017 - Mit dem Black Friday am 24. November ist der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft 2017 gefallen. "Swiss IT Reseller" hat bei den grossen Re- und Etailern nachgefragt, welche Erwartungen man hegt.
Die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft 2017
"Schweizer Kundinnen und Kunden schenken nicht unbedingt die günstigsten Produkte, sondern Top­Produkte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis." Markus Weiler, Abteilungsleiter Einkauf IT, Brack.ch (Quelle: Brack.ch)
Weihnachten steht vor der Tür, und damit geht bei den Re- und Etailern auch die Hoffnung auf fette Jahresendumsätze einher. Dies gilt nicht zuletzt für die Händler aus dem Bereich der IT und Unterhaltungselektronik. Bei diesen hat "Swiss IT Reseller" Mitte November nachgefragt, wie das Weihnachtsgeschäft 2017 angelaufen ist und für welche Produktbereiche man besonders hohe Erwartungen hegt.

Bei Digitec beispielsweise hat das Weihnachtsgeschäft mit dem Black Friday am 24. November begonnen. "Ab dann herrscht bei uns Hochbetrieb", sagt Sprecher Alex Hämmerli. Verschickt Digitec an einem durchschnittlichen Tag ab dem Warenlager in Wohlen rund 10’000 Päckchen, sind es in der Zeit zwischen Black Friday und Weihnachten rund doppelt so viele. Und an Spitzentagen versende man bis zu 26’000 Päckchen pro Tag. Ausserdem werde man aufs Weihnachtsgeschäft hin voraussichtlich rund 100’000 verschiedene Produkte selbst an Lager haben – vom Smartphone übers Bügeleisen bis zum Skateboard, die innert einem Tag geliefert werden können, so Hämmerli weiter. Alles in allem umfasste das Sortiment beim grössten Schweizer Online-Shop vor der Hauptsaison 900’000 Artikel, und Hämmerli rechnet damit, dass bis Weihnachten die Millionen-­Grenze geknackt wird.

Angesprochen auf die Erwartungen fürs Weihnachtsgeschäft 2017 erklärt Digitec schliesslich, dass man in allen Produktkategorien Wachstum gegenüber 2016 erwarte, ohne dass man einen bestimmten Bereich herausstreichen möchte. Hämmerli sagt lediglich: "Am stärksten vom Weihnachtsgeschäft abhängig sind die Spielwaren-­Verkäufe."

Gaming im Trend

Anders Brack.ch: Laut Markus Weiler, Abteilungsleiter Einkauf IT, verspreche man sich für Weihnachten 2017 viel von den neuen Sortimentsbereichen, die man führe. "Dazu zählen Home & Living sowie die vielseitige Palette an Spielwaren oder Sportartikeln." Trends beobachte man bei Brack.ch momentan zudem in den Bereichen Notebook, IP-Telefonie oder bei smarten Beleuchtungskonzepten. "Bei All IP ist eine stetige Steigerung des Interesses zu bemerken, vor allem auch hinsichtlich der Umstellung im kommenden Januar. Gleichzeitig nimmt bei uns der Gaming-Sektor zu, was möglicherweise mit der zunehmenden Etablierung und Wahrnehmung von E-Sports auch in der Schweiz zu tun hat. Ob Retrospielkonsolen oder neue Spiele: Die Nachfrage ist gross", berichtet Weiler. Alles in allem sei man optimistisch gestimmt, was das Weihnachtsgeschäft angehe, erklärt Weiler ausserdem, und fügt an, dass das Geschäft im Vergleich mit früher immer früher starte. "Seit wenigen Jahren bildet der Black Friday auch in der Schweiz den Auftakt dazu. Trotzdem schenken Schweizer Kundinnen und Kunden nicht unbedingt die günstigsten Produkte, sondern Topprodukte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis."

Besagten Black Friday erwähnt auch Peter Späni, bei Interdiscount beziehungsweise Microspot.ch für Beschaffung und Category Management verantwortlich. Er fügt zudem an, dass das Weihnachtsgeschäft immer unberechenbarer werde, man aber trotzdem positiv gestimmt sei und ein gutes Ergebnis erwarte. Ebenfalls mit der Aussage von Markus Weiler deckt sich Spänis Feststellung, dass es an Weihnachten durchaus "ein bisschen mehr sein dürfe." Über alle Kategorien würden wertige Produkte im Kundenfokus stehen. Gefragt seien dabei Gaming-Produkte, ob Konsole oder PC, Drohnen, Kopfhörer, Mobility-Produkte aller Art wie Smartphones, Tablets und Wearables aber auch Küchen- und Food-Zubereitungsprodukte. "Einen Jahreshöhepunkt haben letztlich natürlich die Spielwaren – ob elektronisch oder klassisch", erklärt Peter Späni abschliessend.
 
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