Der Biker: Mariano Isek, Managing Director, Zibris

Der Biker: Mariano Isek, Managing Director, Zibris

(Quelle: Zibris)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/04 – Seite 1
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
30. März 2019 - Mariano Isek, Managing Director und Mitgründer von IT-Distributor Zibris, ist ein geselliger Mensch, geniesst aber auch die Ruhe alleine auf seinem Motorrad.
Hilfskoch, Versicherungsmakler, Switcher-Verkäufer und Pneuhaus-Besitzer: Die Karriere von Mariano Isek, Managing Director und Partner bei Zibris, hat manch ungewöhnliche Wendung genommen. Dass er dabei schliesslich als Mitgründer des Storage-Distributors Zibris enden würde, ahnte er in jungen Jahre selbst nicht. Ihren Anfang nahm die Karriere des heute 54-Jährigen, als die Entscheidung für eine Lehre anstand. "Wie viele wusste ich nicht, was ich machen wollte", erinnert sich Isek heute zurück. Mit Hilfe einer Berufsberatung kristallisierte sich eine Lehre als Elektrozeichner als geeignetster Weg heraus. Lange auf diesem Beruf gearbeitet hat Isek aber nicht. Kurz nach dem Lehrabschluss machte er sich bereits in jungen Jahren mit seinem ehemaligen Oberstift selbständig. Die Idee: Speisekarten für Restaurants erstellen. Dabei waren die Speisekarten für die Gastrobetriebe kostenlos, wurden vorne und hinten dafür mit Werbung – etwa vom liefernden Metzger oder Bäcker – bestückt. "Pro Inserat verlangten wir 300 Franken. Und welcher Metzger kann dazu schon Nein sagen, wenn der Gastronom jeden Tag bei ihm Fleisch kauft?" Das Geschäft lief gut, weniger gut lief hingegen die Zusammenarbeit mit seinem Partner. Als die Streitigkeiten zunahmen und Isek auch noch von seiner Freundin verlassen wurde, reichte es ihm: "Ich habe meine sieben Sachen gepackt und bin nach Amerika gegangen."

Flucht nach Los Angeles

Kaum am Flughafen in Los Angeles gelandet, lernte er Jim kennen, bei welchem gerade ein WG-Zimmer frei war. Über Jim kam Isek auch zu seinem Job als Hilfskoch. "Um 5 Uhr früh sind wir jeweils ins Restaurant gegangen, haben zuerst zig Kisten mit Esswaren reingetragen und danach Karotten und Kartoffeln geschält." Als Jim das Restaurant wechselte, folgte Isek ihm und stieg zum Salat- und Sandwich-Koch auf – "hier verdiente ich mit 3.50 Dollar pro Stunde etwas mehr. Gereicht hat es trotzdem gerade für die Miete. Ernährt habe ich mich wochenlang von Toastbrot – 150 Stück für 39 Cents – mit Butter." Als er besser Englisch konnte, stieg er zum Kellnergehilfen auf und durfte schliesslich zuerst am Mittag und dann auch abends servieren – "mit dem Trinkgeld konnte ich schon besser leben". Als nach einem Jahr sein ehemaliger Geschäftspartner auf Besuch kam und ihn wieder in die Schweiz holen wollte, folgte Isek diesem Ruf. Die beiden Partner wollten ans alte Geschäft anknüpfen. "Doch das ging nur ein halbes Jahr gut, danach musste ich die Reissleine ziehen."

Nach einer kürzeren Etappe als Verkäufer von Führerscheinentzugsversicherungen landete Isek bei der aufstrebenden Schweizer Marke Switcher, wo er während viereinhalb Jahren begeistert den Deutschschweizer Markt aufbaute – "und das, obwohl Textilien eigentlich nicht mein Ding sind". Während dieser Zeit lernte er auch einen Pneuhändler kennen, der ihn auf den Geschmack brachte. Und nur kurze Zeit später war Isek selbst Besitzer eines Pneuhauses in Luzern. "Wir haben nicht nur Pneus verkauft, sondern auch optisches und technisches Tuning gemacht. Das war schon eher meine Welt, faszinieren mich Autos und Motorräder doch schon seit meiner Kindheit."
 
1 von 3

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER