IT-Ausgaben sinken heuer um 5,4 Prozent
Quelle: stock.adobe.com/Andrey

IT-Ausgaben sinken heuer um 5,4 Prozent

Laut einer Studie sollen die weltweiten IT-Ausgaben im laufenden Jahr um 5,4 Prozent tiefer ausfallen als 2019. Bereits im kommenden Jahr sollen die Investitionen aber wieder um 4 Prozent ansteigen.
21. Oktober 2020

     

Gartner geht in einer Studie davon aus, dass sich die globalen IT-Ausgaben infolge der Pandemie im laufenden Jahr nur noch auf 3,6 Billionen Dollar belaufen werden. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, würde dies gegenüber 2019 einem Rückgang von 5,4 Prozent entsprechen. Bereits im kommenden Jahr, sollen die IT-Investitionen aber wieder deutlich Fahrt aufnehmen und die Marktanalysen gehen von globalen Gesamtausgaben in Höhe von 3,8 Billionen Dollar aus, was einem Wachstum von rund 4 Prozentpunkten entsprechen würde.


Wie ein Blick auf die einzelnen IT-Bereiche zeigt, gaben heuer die Ausgaben für Geräte am meisten nach. Hier sollen die Investitionen um über 13 Prozent auf rund 616 Milliarden Dollar sinken, um dann im kommenden Jahr wieder um 4 Prozent zuzulegen. Am wenigsten rückläufig bewegen sich dieses Jahr die Ausgaben für Kommunikationsdienste wie auch für Rechencentersysteme mit einem Rückgang von jeweils rund 3 Prozent. Das grösste Wachstumspotential bescheinigt Gartner 2021 derweil dem Bereich Business Software, der um 7,2 Prozent zulegen soll. (rd)


Weitere Artikel zum Thema

E-Government-Investitionen bleiben stabil

7. August 2020 - Gartner rechnet fürs laufende Jahr mit einem Rückgang der globalen IT-Ausgaben von 8 Prozent. Nur leicht rückläufig sollen sich derweil die IT-Ausgaben im öffentlichen Sektor entwickeln.

5G-Investitionen verdoppeln sich 2020

31. Juli 2020 - Die Investitionen in 5G-Netzwerkinfrastrukturen werden sich laut Gartner dieses Jahr fast verdoppeln. Insgesamt wird allerdings mit einem Ausgabenrückgang im Mobilfunkbereich von 4,4 Prozent gerechnet.

IT-Ausgaben verringern sich 2020 um 7 Prozent

13. Juli 2020 - Die weltweite IT-Ausgaben werden sich im Laufe des Jahres um rund 7 Prozent auf 3,5 Billionen Dollar verringern. Grund dafür sind die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Welchen Beruf übte das tapfere Schneiderlein aus?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER