Der Tänzer: Dominik Kargl, Leiter B2B, Microspot

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/03 – Seite 2
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Daneben bleibt daher nicht wirklich viel Zeit. Wenn doch, so verbringt er diese am liebsten im Garten. "Wenn ich abschalten will, setze ich mich mit Headphones in den Ohren in meinen Garten und zupfe Unkraut. Ich hatte früher schon einen englischen Garten, einen solchen werde ich auch rund ums neue Haus anlegen." Mit etwas mehr Freizeit würde er gerne wieder mehr Fahrrad fahren und Squash spielen, seine sportlichen Lieblingsbetätigungen, die aktuell zu kurz kommen. "Ich bin ziemlich sportlich, auch wenn man das nicht unbedingt sieht", schmunzelt er. Früher habe er mal Fussball gespielt, "sehr aktiv", erklärt er. Mit 16 Jahren kickte er bereits in einer Zweitliga-Mannschaft, mit 18 entschied er zur Verwunderung des ganzen Dorfes, die Stollenschuhe gegen Tanzschuhe auszutauschen und seine Freizeit dem Salsa-Tanz zu verschreiben. "Das war eher speziell in der Dorfgemeinschaft", wie er sich erinnert.
Der Tanz ist bis heute nicht nur eine Leidenschaft von Kargl, er ist gewissermassen existenziell für ihn: Schon seine Grosseltern haben sich auf der Tanzfläche kennen gelernt und auch seine Eltern fanden sich beim Tanzen. Wie konnte es also anders sein, als dass auch er seine grosse Liebe auf dem Parkett findet? "Jetzt muss ich mal schauen, ob das bei meinem Sohn auch klappt", scherzt er. Das Tanzen begleitete ihn lange, er nahm an zahlreichen Turnieren teil, trat mit Showgruppen auf und kann ein Top-3-Finish an der Schweizermeisterschaft sowie eine WM-Teilnahme zu seinen Erfolgen zählen. Über mehrere Jahre hinweg betrieb er gemeinsam mit seiner Partnerin gar eine eigene Tanzschule. Ein wichtiger Scheideweg in seinem Leben: "Es lief richtig gut. An einem gewissen Punkt mussten wir uns fragen, ob wir nur noch von der Tanzschule leben wollen, oder ob wir das ganz sein lassen sollen." Wenn man heute mit dem häuslichen Kargl spricht, ergibt die Entscheidung gegen ein Leben als Tänzer und Tanzlehrer mit Shows, Reisen und Wettbewerben durchaus Sinn. Auch wenn die Leidenschaft für das Tanzen brennt, der Wunsch nach einem Anker, einem geordneten Lebensmittelpunkt, bleibt für Kargl ­augenscheinlich wichtiger.

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