Portrait: Claudio Cisullo - Der Selfmademan

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2005/06 – Seite 1
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29. März 2005 - Claudio Cisullo wurde als Sohn italienischer Immigranten geboren. Heute steht er an der Spitze eines kleinen IT-Imperiums.
Portrait: Claudio Cisullo - Der Selfmademan
Das Wort «Imperium» entlockt Claudio Cisullo ein ironisches Lächeln. Dennoch ist er natürlich stolz darauf, als «Secondo» von einfacher Herkunft die CCTrust aus eigener Kraft aufgebaut zu haben. Als Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates ist er heute für fünf Firmen unter dem CCTrust-Dach und 150 Mitarbeiter verantwortlich und erzielt einen Umsatz von rund 80 Millionen Franken. Der Umsatz sei aber bei weitem nicht die wichtigste Kennzahl eines Unternehmens, betont er. Entscheidend sei, dass Profite erarbeitet würden. «Von Geschäften, die sich als unprofitabel erwiesen, habe ich mich immer schnell getrennt.»

Vielseitiger Unternehmer

Cisullo ist ein vielseitiger Mensch. Aus einem Angebot, für seine Freunde und Bekannten vor Ort Mass-Konfektionsanzüge und -Hemden schneidern zu lassen, wurde die florierende Firma Artemano. Und vor 15 Jahren – er hatte bereits erste Spuren in der IT-Branche hinterlassen – tat er sich mit drei Partnern zusammen, um so nebenbei in Zypern eine Go-Kart-Bahn auf die Beine zu stellen. Daraus entwickelte sich ein Projekt für einen Wasserpark. Heute ist Cisullo Mitbesitzer des grössten europäischen Unterhaltungsparks dieser Art.
Sein eigentliches Tätigkeitsfeld blieb jedoch die IT. Seine Wurzeln hat er im Boxmoving-Geschäft. Damit ist heute natürlich kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Neben Hardware bietet sein Kernunternehmen Panatronic daher heute verschiedenste Dienstleistungen an. Über die neuen Business-Modelle der Hersteller macht er sich dennoch Gedanken: «Ich verstehe ja, dass sie direkt verkaufen wollen. Aber der oft zitierte Vergleich mit der Autobranche stimmt einfach nicht. Für einen Mercedes bezahle ich beim Importeur den gleichen Preis wie beim Händler. Genau das ist bei uns nicht der Fall. Die Hersteller befinden sich auf einer gefährlichen Gratwanderung. Wenn sie eine wirkliche Vollkostenrechnung machen würden, müssten sie erkennen, dass sie nicht günstiger arbeiten als wir. So provozieren sie eine Konsolidierung, bei der keineswegs sicher ist, ob die Richtigen übrig bleiben werden.»
 
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