Microspot.ch will ­Logistikpartner für den Channel sein

Microspot.ch will ­Logistikpartner für den Channel sein

(Quelle: Microspot.ch)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/01 – Seite 1
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3. Februar 2018 - Microspot.ch positioniert sich neu auch als Logistikpartner für Reseller und Integratoren. Möglich wird dies dank einem neuen Logistikzentrum, mit dem die Zahl der ab Lager verfügbaren Produkte auf gegen 30’000 ansteigt.
Es ist ein durchaus beeindruckendes Gebäude, das Interdiscount und Microspot.ch im bernischen Jegenstorf hingestellt haben: Ein neues Logistikzentrum mit einer Fläche von 25’000 Quadratmetern, das in diesem Frühling den Betrieb aufnehmen soll und mit dem das Sortiment an Produkten, die ab Lager verfügbar sind, von rund 13’000 auf fast 30’000 mehr als verdoppelt wird. Davon profitieren sollen nicht nur Endkunden, sondern insbesondere auch das B2B-Geschäft. Und hierzu zählt Microspot.ch auch Partner – sprich System­integratoren und Reseller. Microspot.ch wird somit zum Distributor, auch wenn Markus Kwincz, Leiter B2B & Projekte bei Microspot.ch, den Titel des Distributors nur eingeschränkt gelten lassen möchte. "Wir sehen uns nicht als klassischer Distributor. Unsere Kernkompetenz liegt in der Logistik, und diese Kompetenz bieten wir nicht nur für unsere Endkunden, sondern auch für Integratoren und Reseller."

Ganz neu ist das Geschäft mit Partnern nicht, Microspot.ch hat bereits verschiedentlich Projekte umgesetzt. Mit dem neuen Logistikzentrum werde das ganze Geschäft nun aber eine neue Dimension bekommen. Man werde das Sortiment vor allem in der Tiefe erweitern, schnellere Durchlaufzeiten gewährleisten und einen höheren Servicegrad bieten können. "Dadurch können wir den Geschäftskunden- und den Distributionsteil ausbauen", so Kwincz.
"Swiss IT Reseller": Wenn Sie sagen, Sie seien kein klassischer Distributor, was sind Sie dann?
Markus Kwincz: Der klassische Distributor, beziehungsweise das klassische mehrstufige Channel-Geschäft, in dem ein Distributor seine Händler hat, der wiederum seine Endkunden bedient, verändert sich. Mit dem Etail-Geschäft geht der Endkunde heute ja für die Hardware oft nicht mehr klassisch über den Reseller, der die Ware beim Distributor beschafft. Mit der Vertikalisierung hat sich die gesamte Wertschöpfungskette gewandelt und verschmilzt zusehend. Insofern sehen wir uns vor allem auch als Partner für die Partner.

Welche Rolle wird Microspot für Partner denn in Zukunft einnehmen?
Ich gebe Ihnen ein Beispiel eines Projekts, das wir umgesetzt haben. Dabei ging es um den Auftrag für die Installation einer neuen Kassenlösung in schweizweit 70 Filialen. Bei einem solchen Projekt können wir nicht als Dienstleister auftreten, der den Serviceteil abdeckt, das Staging der Kassen übernimmt und die Software draufspielt. Für diesen Teil haben wir mit einem spezialisierten Systemintegrator zusammengearbeitet, der über das nötige Know-how verfügt. Wir für unseren Teil haben die Logistik übernommen. Beispielsweise haben wir zu Beginn des Projekts die komplette Menge an Kassen an Lager genommen und dem Partner dann für jede Filiale die Kassen, PCs, Monitore, Drucker, Scanner und was sonst noch dazugehört vorkonfektioniert bereitgestellt. Dies brachte den Vorteil, dass unser gemeinsamer Kunde keine Shortages erfahren hat und den Roll­out von A bis Z ohne Verzögerungen durchführen konnte. Unsere Kompetenz in dem Projekt war also das Rollout-Management, und das ist auch die Rolle, die wir primär für uns sehen.
 
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