Toshibas Chipsparte geht nun doch an Bain-Gruppe

von Simon Wegmüller


13. September 2017 - Toshiba soll die Chipsparte nun doch der Bain-Gruppe verkaufen wollen und nicht wie zuletzt berichtet an Western Digital. Dies, weil mit Western Digital nicht wie angestrebt bis Mittwoch ein Abkommen erzielt werden konnte.

Gemäss verschiedenen Berichten soll Toshiba seine Chipsparte nun doch an das Konsortium bestehend aus dem Finanzinvestor Bain Capital und SK Hynix ("Swiss IT Reseller" berichtete) verkaufen wollen. Der Deal mit Western Digital ist demnach geplatzt. Die japanische Zeitung "Nikkan Kogyo" hatte am Dienstag berichtet, Western Digital solle den Zuschlag für das Geschäft für rund 18,3 Milliarden Dollar erhalten. Nun konnte mit Western Digital jedoch nicht wie angestrebt bis Mittwoch ein Abkommen erzielt werden. Toshiba soll nun das Ziel verfolgen, sich bis nächste Woche mit der Bain-Gruppe zu einigen.

Toshiba hat dazu ein Memorandum unterzeichnet, welches besagt, dass die Unternehmen konkrete Verhandlungen zum Preis und Verkauf der Chipsparte aufnehmen. Dieses ist allerdings nicht bindend, Toshiba kann also weiterhin mit anderen Bietern verhandeln, inklusive der Gruppe, die von Western Digital angeführt wird.

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