Autodesk vergrössert Quartalsverlust

von René Dubach


25. August 2017 - Obwohl Autodesk im jüngsten Quartal einen Umsatz- wie auch einen Gewinneinbruch verkraften musste, lag man damit noch über den Markterwartungen. Erfolgreich verläuft zudem der Wechsel zum Cloud-basierten Abo-Modell.

CAD-Spezialist Autodesk hat auch das jüngste Quartal mit einem Verlust abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, resultierte unter dem Strich ein Verlust über 144 Millionen Dollar oder minus 66 Cents pro Aktie. Im Vorjahresquartal belief sich das Minus noch auf gut 98 Millionen Dollar. Auch auf der Einnahmenseite machte sich ein Umsatzrückgang um 9 Prozent auf nunmehr 502 Millionen Dollar bemerkbar. Im Quartalsbericht von Autodesk machten sich aber auch einige Lichtblicke bemerkbar. So können beim Wechsel in ein Cloud-gestütztes Abo-Modell Erfolge verbucht werden und die Zahl der Abonnenten konnte gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 153'000 auf 3,44 Millionen gesteigert werden.

Seitens der Marktbeobachter wurde allerdings mit noch schlechteren Zahlen gerechnet, womit die Erwartungen erfüllt wurden. Die Autodesk-Aktie konnte in einer ersten Reaktion um über 3 Prozentpunkte zulegen.

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