Digitec beschränkt Grafikkarten-Hamsterkäufe

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(Quelle: Gigabyte)
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25. Januar 2018 - Der Online-Händler Digitec hat die Stückzahl beim Kauf von Grafikkarten eingeschränkt. Die Karten sind beim Schürfen von Kryptowährungen beliebt und werden in bis zu vierstelligen Stückzahlen bestellt. Mit der Deckelung reagiert das Unternehmen auf Hamsterkäufe.
Derzeit werden bei Digitec Grafikkarten von in- und ausländischen Unternehmen in drei- bis vierstelliger Stückzahl bestellt, denn die High-End-GPUs finden reissenden Absatz bei Krypto-Schürfern. Im Moment müssen an den Grafikkarten interessierte Kunden mit Wartenzeiten von bis zu einem Monat rechnen.

Um die Hamsterkäufe einzudämmen, hat Digitec die Stückzahl bei Bestellungen auf zwei Karten pro Kunde begrenzt und storniert Mehrfachbestellungen. Die Eingrenzung betrifft z.B. die Geforce GTX 1080 Windforce OC von Gigabyte. Digitec zielt mit der Aktion in erster Linie auf Gamer. Statt Miner wolle man die Stammkunden bedienen, so Unternehmenssprecher Alex Hämmerli. Die Nachfrage nach den High-End-Komponenten bleibt trotz Kurseinbrüchen bei Kryptowährungen gleichbleibend hoch – so rangieren die Grafikkarten GTX 1070 und GTX 1080 bei den beliebtesten Suchbegriffen noch vor Begriffen wie "Macbook" oder "Maus".

Laut Hämmerli kommen die Anfragen nach Grossmengen nicht nur aus der Schweiz – hier wollte etwa ein Unternehmen 7000 Stück auf einmal bestellen – sondern auch aus dem Balkan. Die grosse Nachfrage hat auch die Preise für High-End-Grafikkarten in die Höhe schnellen lassen – so waren GTX-Grafikkarten noch vor einem Jahr 20 Prozent günstiger. Die Situation könnte sich möglicherweise dann entspannen, wenn Nvidia in diesem Jahr spezielle Mining-Karten für Privatpersonen auf den Markt bringt. Das könnte die Nachfrage nach den Gaming-Karten reduzieren, so Hämmerli. (rpg)

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