Storage, Trends und Channel

Storage, Trends und Channel

(Quelle: Swiss IT Reseller)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2017/07 – Seite 1
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
8. Juli 2017 - In der Tafelrunde von "Swiss IT Reseller" zum Thema Storage diskutieren Serge Bourgnon von HPE, Ralf Damerau von IBM und Christoph Schnidrig von Netapp über die aktuellen Trends und die Herausforderungen für den Channel und zeigen auf, wohin die Reise in Zukunft gehen könnte.
"Swiss IT Reseller": Zum Start: Was sind die neusten Trends im Storage-Bereich?
Serge Bourgnon: Der Markt ändert sich. Heute sehen sich Unternehmen einer dynamischen Marktsituation ausgesetzt. Zudem werden immer mehr Analytics-Anwendungen Teil der Geschäftsstrategie, was die Anforderung an Storage-Lösungen grundlegend verändert. Die Workloads können sich täglich ändern, deshalb muss die Infrastruktur heute deutlich flexibler sein als früher. Wir sehen momentan vor allem eine wichtige Weiterentwicklung, nämlich den Wandel von klassisch drehenden Medien hin zu All-Flash, verstärkt durch die sinkenden Kosten der All-Flash-Systeme. Wegen der höheren Performance und Effizienz wird All-Flash zu einem wichtigen Baustein der Digitalisierungsstrategie. Da immer mehr Applikationen im Einsatz sind, wird die dezentrale Datenhaltung und Verarbeitung immer wichtiger. Wo zuvor eher konvergente Blöcke aus Speicher, Netzwerk und Server standen, werden heute hyperkonvergente Systeme benötigt, die an dem Ort agieren, wo sie gerade gebraucht werden.
Auffallend ist, dass trotz der zahlreichen technischen Neuerungen viele Unternehmen weiterhin althergebrachte Technologien wie zum Beispiel Bandlaufwerke verwenden. Wie stehen sie dazu?
Serge Bourgnon: Dies beobachten wir auch. Vor allem bei grösseren Unternehmen sehen wir, dass zuerst parallel zum alten System ein neues Storage-Ökosystem aufgebaut und danach die Migration vollzogen wird. Kleinere Unternehmen sind da meist flexibler und stellen direkt zum neuen System um. Dies ist aber letztlich nicht nur eine technologische Frage, sondern vor allem eine organisatorische, bei der es darum geht zu definieren, ob und wie man seine Abteilungen umstrukturiert. Hier stehen viele Unternehmen noch am Anfang. Erst ein kleiner Teil des Workloads wird mit neuen Technologien wie Hybrid Cloud, Composable Infrastructure oder Hyper-Converged Storage aufgebaut und löst alte Systeme ab. Bei kleineren Kunden hat man eher die Flexibilität, auf der grünen Wiese zu beginnen und das neue Ökosystem aufzubauen, um danach relativ schnell zu migrieren. Bei grossen Kunden ist die Dauer einer solchen Umstellung oftmals länger.
 
1 von 5

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
Newsletter Abonnieren
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER