TV-Konsum steigt dank Streaming-Angeboten
Quelle: Samsung

TV-Konsum steigt dank Streaming-Angeboten

Laut einer Studie ist der TV-Konsum in Europa gegenüber Vorjahr stark angestiegen. Als Grund wird mitunter auch die steigende Beliebtheit von Streaming-Angeboten ins Feld geführt.
3. Juli 2015

     

Elektronikriese Samsung hat im Rahmen der Techonomic-Index-Studie europaweit die Techniknutzung unter die Lupe genommen, wobei 18'000 Personen befragt wurden, darunter auch 1000 Schweizer UE-Konsumenten.

Laut den Ergebnissen finden sich in einem Schweizer Haushalt im Schnitt 19 elektronische Geräte, die durchschnittlich während 15,56 Stunden pro Tag genutzt werden. Einen hohen Stellenwert kommt dabei nach wie vor dem Fernsehen zu: 78 Prozent der Befragten schalten den TV täglich ein und gucken im Schnitt rund 3 Stunden fern. Im europäischen Mittel, das wie in der Schweiz mit 3 Stunden angegeben wird, ist der TV-Konsum damit um eine halbe Stunde gegenüber der Vorjahresstudie gestiegen. Zum Vergleich: Laptops und PCs werden mit 35 Minuten markant weniger zum Einsatz wie auch Smartphones, die während durchschnittlich gut eineinhalb Stunden genutzt werden.


Herr und Frau Schweizer sind ausserdem auch vom Video-Streaming und von Video-on-Demand-Angeboten sehr angetan: Laut der Samsung-Studie haben 70 Prozent schon einmal ein Video gestreamt, rund ein Viertel der Befragten macht dies gar wöchentlich. Der Anteil jener Schweizer Streaming-Konsumenten, die für den Content auch bezahlen, wird mit 23 Prozent beziffert. Im Schnitt werden hierzulande pro Monat gut 12 Franken für Film-Inhalte ausgegeben.

Ebenfalls untersucht wurden in der Erhebung die Tablet-Nutzung sowie die Social-Media-Aktivitäten: Während sich in 53 Prozent der europäischen Haushalte ein Tablet befindet, liegt der Anteil in der Schweiz mit 66 Prozent signifikant höher (5 Prozent höher als im Vorjahr). Hingegen hat die Mitwirkung auf Social-Media-Plattformen stark abgenommen: Betrug der Anteil vor einem Jahr noch 75 Prozent, nutzen sind heute lediglich noch 66 Prozent auf Facebook, Twitter und Co. aktiv.

Wie ausserdem festgestellt wurde, ist die Nutzung von Lerninhalten deutlich auf dem Vormarsch. 20 Prozent der Schweizer Befragten gaben an, täglich eine Stunde mit dem Konsum von Lerninhalten zu verbringen, während umgekehrt sich die Begeisterung für mobiles Gaming rückläufig entwickelt. Erklärte vor einem Jahr noch jeder Zweite, regelmässig auf Smartphonoes und Tablets zu spielen, beträgt der Anteil heuer lediglich noch 31 Prozent. (rd)


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