Tomtom-Umsatz bricht ein

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12. Februar 2013 - Navi-Spezialist Tomtom musste im letzten Quartal 2012 einen Umsatzeinbruch von 19 Prozent in Kauf nehmen. Als Grund wird die Schwäche auf dem europäischen Automarkt ins Feld geführt.
Tomtom-Umsatz bricht ein
(Quelle: Tomtom)
Der Navigationsgerätehersteller Tomtom hat weiter mit schwindenden Umsätzen zu kämpfen. Allein im vierten Quartal 2012 gaben die Verkäufe um 19 Prozent gegenüber Vorjahr auf 289 Millionen Euro nach. Der Gewinn belief sich im Berichtsquartal auf 99 Millionen Euro, allerdings gingen davon 80 Millionen auf einen Steuereffekt zurück.

Auch das laufende Jahr dürfte sich als eher schwierig erweisen: Das Unternehmen rechnet mit sinkenden Navi-Verkäufen und geht davon aus, dass im Vorjahresvergleich ein Minus zwischen 15 und 20 Prozent resultieren wird. Fürs ganze Jahr rechnet Tomtom mit einem Umsatz zwischen 900 und 950 Millionen Euro; in früheren Prognosen hatte man sich mehr erhofft.

Auf Anlegerseite wurde das Ergebnis mit Enttäuschung aufgenommen: Die Titel gaben um über 8 Prozent nach.
 

Kommentare

Donnerstag, 21. Februar 2013 Kurt_M
Die Produkteentwicklung lässt zu wünschen übrig. Das letzte noch einigermassen gute Navigationsgerät waren Go940 und Go 950 Live. Die Karten- und Livedienste werden viel zu teuer angeboten. Logisch kann TomTom genau mit diesen Kunden kein Geschäft mehr realisieren. TomTom hat zu lange geschlafen.


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